
Linksfraktion im Abgeordnetenhaus
junge linke.pds berlin-brandenburg
08.12.2011
Die Fraktion DIE LINKE in der BVV Lichtenberg von Berlin ging am 21. und 22.Januar 2012 in Klausur. Themen waren u.a. das Verhältnis von LINKEN und der Zählgemeinschaft, Bürgerinitiativen im Bezirk, Stadtteilarbeit/Stadtteilzentren, Erörterung und Beschluss über die AG Öffentlichkeitsarbeit. (W.S.)
Auch in diesem Jahr kamen am zweiten Sonntag im Januar Zehntausende Menschen zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in die Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Die beiden Revolutionäre waren im Januar 1919 von Freikorpssoldaten ermordet worden. Gesine Lötzsch legte zusammen mit Klaus Ernst für den Parteivorstand DIE LINKE am Gedenkstein "Die Toten mahnen uns" einen Kranz nieder. (W.S.)

Der bildungspolitische Sprecher Michael Niedworok und das Mitglied im Bildungsausschuss Janneh Magdo erklären:
Die SPD-Bildungsstadträtin Kerstin Beurich hat die 1. Gemeinschaftsschule Lichtenberg im Regen stehen lassen. Während vergleichbare Gemeinschaftsschulen in anderen Bezirken erhebliche Investitionssummen aus dem Förderfonds für die Pilotphase erhalten, geht die bisher einzige Lichtenberger Gemeinschaftsschule komplett leer aus.
Zum Vergleich: Die Wilhelm-von-Humboldt-Schule (Pankow) erhält 1.190.000 Mio. Euro, die Grünauer Schule (Treptow-Köpenick) 1.102.000 Mio. Euro und die Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule 943.200 Euro. Die 1. Lichtenberger Gemeinschaftsschule erhält nach Auskunft der Stadträtin hingegen keinen Cent aus dem Förderfonds. Das geschieht, obwohl die rot-rote Koalition eigens einen sog. Auflagenbeschluss zum Doppelhaushalt beschlossen hatte, wonach die neu hinzukommenden Schulen zu den Konditionen der anderen Schulen finanziert werden sollten. Bisher ist unklar, ob die SPD-Bildungsstadträtin Beurich überhaupt jemals einen ordentlichen Finanzierungsantrag bei der zuständigen Senatsverwaltung gestellt hat. Die Fraktion DIE LINKE in der BVV hat daher eine weitere Anfrage zur Aufklärung dieses Sachverhaltes eingereicht. Wir erwarten, dass Frau Beurich in Zukunft denselben Einsatz für die bisher einzige Lichtenberger Gemeinschaftsschule zeigt wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bezirken. Andernfalls bleibt auch das Ziel des Bezirksamtes, eine weitere Gemeinschaftsschule in Lichtenberg auf den Weg zu bringen, nur ein Lippenbekenntnis. Umso höher ist der Einsatz der 1. Lichtenberger Gemeinschaftsschule, die sich unter schwersten Bedingungen auf den Weg zum längeren gemeinsamen Lernen gemacht hat, zu würdigen.
Anlage:
Kleine Anfrage: Unterstützung der 1. Gemeinschaftsschule Lichtenberg "Grüner Campus Malchow"
Kleine Anfrage: Unterstützung der 1. Gemeinschaftsschule Lichtenberg "Grüner Campus Malchow" II

Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) wird zuletzt immer wieder in verschiedenen Zeitungen mit der Aussage zitiert, dass durch den Bau von 5 Schulen dem Problem ungenügender Grundschulplätze begegnet werden solle. Das sei bereits finanziell abgesichert. Angesichts unterschiedlicher Angaben im Investitionsplan und in Pressemeldungen wird das Bezirksamt daher in einer Kleinen Anfrage um folgende Auskunft gebeten:
1. Welche Schulneubauten bzw. Ergänzungsbauvorhaben sind durch Haushaltsbeschlüsse gesichert (bitte aufschlüsseln nach Standort, Summe und Haushaltsjahr bzw. Realisierungszeitraum)?
2. Welche Entscheidungen stehen zur Sicherung der Maßnahmen aus?
3. Welche Platzkapazitäten werden wann mit diesen Schulen im Grundschul- und ggf. auchim Oberschulbereich neu geschaffen?
4. Welcher Finanzierungsbedarf besteht für weitere Investitionen zur Bewältigung der
steigenden Schülerzahlen?
Drei Jahre arbeitete der Koordinator am Mühlengrund, auch im Rahmen des EU-Projektes zur Erarbeitung der Konzeptstudie zur Entwicklung des Einkaufszentrums Mühlengrund. Er kümmerte sich um die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner, der Geschäftsleute sowie des Bürgeraktives. Finanziert wurde die Stelle aus dem Berliner Programm Öffentlicher Beschäftigungssektor.
Auch diese Stelle konnte über das Jobcenter nicht weiter gefördert werden und die erneute Arbeitslosigkeit drohte. Nun hat ihm der Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. als Träger der ÖBS-Maßnahme eine feste Anstellung als Haushandwerker angeboten. Sinnvolle Arbeit für eine öffentliche Aufgabe, Qualifizierung und soziale Bindung führten in einen neuen Arbeitsplatz. Dies wurde möglich, weil sich der Mitarbeiter in seiner Tätigkeit als sehr umsichtig, engagiert und ideenreich bewies.
Bezirksstadtrat Dr. Andreas Prüfer (Die Linke.) bedankt sich beim Verein für ambulante Versorgung e. V., der in der gesamten Projektlaufzeit als verlässlicher Partner agierte und jede Mehrbelastung auf sich nahm. Im Jahr 2011 wurden noch vier weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus geförderten Beschäftigungsmaßnahmen beim Verein in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt, davon drei Stellen direkt beim Träger.
Schade, dass künftig so etwas nur noch schwer möglich sein wird.
Mit dem Ordnungsamt und dem Amt für Bürgerdienste ist Stadtrat Dr. Andreas Prüfer (Die Linke) für die wichtigsten Bürgerangelegenheiten zuständig.
Zehn Jahre lang lenkte Prüfer die Geschicke der Wirtschaftsförderung im Bezirk. „Ich war gerne Wirtschaftsstadtrat“, sagt der 53-Jährige. Dieses Ressort übernahm jetzt der neue Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). Nun liegt es in der Hand von Geisel, die von Prüfer forcierte, schwierige wirtschaftliche Entwicklung der Areale an der Darßer Straße und Pablo- Picasso-Straße voranzutreiben (mehr dazu auf Seite 2). In der Zuständigkeit von Prüfer bleibt allein die Gewerbeaufsicht, die vorher Teil der Abteilung Wirtschaftwar.
Als Stadtrat ist er weiterhin für die Immobilien des Bezirks verantwortlich. Die Vereinheitlichung der Bezirksämter sorgt auch in seinem Ressort für einen neuen Zuschnitt der Verantwortlichkeiten. „In der neuen Zusammensetzung des Bezirksamts bin ich nun für die Schlüsselressorts im Bereich Bürgerangelegenheiten zuständig. Die unkomplizierte Lösung von Bürgeranliegen soll unser Markenzeichen sein.“ Zum neuen Zuschnitt gehört beispielsweise das Amt für Bürgerdienste. Ob Meldeangelegenheiten im Bürgeramt, Anträge auf Wohngeld oder der Gang zum Standesamt: Der Servicegedanke soll an erster Stelle stehen.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe der Berliner Woche vom 4. Januar 2012!
Es ist ein deutliches „Pfeifen im Walde“, was SPD-Bezirksbürgermeister
und noch lauter der SPD-Fraktionsvorsitzende hören lassen, wenn sie die neue
Personalpolitik im Bezirksamt Lichtenberg erklären.
Offen bleibt dabei, warum wichtige Positionen, wie die Leitung der Pressestelle ohne Beteiligung des Bezirksamtskollegiums oder Ausschreibung besetzt wurden. Dass ein stellvertretender Parteivorsitzender Referent eines Stadtrats wird, ist nicht zu beanstanden, dass er es via Außeneinstellung wird, ist zumindest für Lichtenberg neu. Wie das gehen konnte und ob nicht in vielen anderen Bereichen Außeneinstellungen nötig gewesen wären, beantwortet der Bürgermeister nicht.
Genauso wenig werden die Mehrkosten beziffert.
Die Fraktion Die Linke. sieht weiter Aufklärungsbedarf und wird weiter auf Aufklärung drängen.
Für Nachfragen:
Michael Grunst
0151 524 17 908
Links:
Beantwortung der Kleinen Anfrage Neue Personalpolitik in der
Leitungsebene durch den Bezirksbürgermeister
Weitere Kleine Anfrage Neue Personalpolitik (2) in der Leitungsebene
Die unendliche Geschichte. Im Wohngebiet Frankfurter Allee Süd denkt man dabei nicht zuerst an den bekannten Roman von Michael Ende, sondern v.a. an den erhofften Ausbau der Kreuzung Frakfurter Allee/Buchberger Straße zur Vollkreuzung. So ließen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die bessere Anbindung der Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet rund um die Buchberger Straße einerseits und die Entlastung des Wohngebietes von lautem Durchgangsverkehr andererseits.
DIE LINKE. Lichtenberg und auch ich persönlich unterstützen die Anwohnerinnen und Anwohner in ihrem Engagement. Im Sommer wurde bekannt, dass die Senatsverwaltung für Wirtschaft endlich die erforderlichen Mittel bewilligt hat. Allerdings erging bis heute kein offizieller Bewilligungsbescheid an das Bezirksamt und hinsichtlich eines möglichen Baubeginns wurde erst das Jahr 2013 in Aussicht gestellt. Wir LINKE haben im Abgeordnetenhaus nach dem aktuellen Stand der Bewilligung und der Möglichkeit des Vorzuges der Baumaßnahmen (nach erfolgter Ausschreibung natürlich) nachgefragt. Die Antwort auf unsere Kleine Anfrage ist äußerst unbefriedigend.
Noch immer liegt kein Bewilligungsbescheid vor. Angeblich mussten von Seiten des Bezirksamtes Unterlagen nachgereicht werden, die jetzt erst anhand der Positivliste überrüft werden können. Deshalb haben wir jetzt eine weitere Kleine Anfrage beim Senat eingereicht um die Ungereimtheiten aufzuklären. Nach unseren Informationen hat das Bezirksamt seine Hausaufgaben gemacht. Mir ist unbegreiflich warum es weder der Senatsverwaltung für Wirtschaft noch der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung möglich ist das Bewilligungsverfahren zu beschleunigen. Immerhin wurde der ursprüngliche Antrag bereits im Jahr 2005 gestellt. Ich bezweifle, dass dies die übliche Verfahrensdauer bei anderen GRW-Maßnahmen in Berlin ist.
DIE LINKE und ich werden uns aber nicht nur auf die verwaltungstechnischen und parlamentarischen Druckmöglichkeiten beschränken. Wir unterstützen auch weiterhin die Aktivitäten der Bürgerinitiative. Offensichtlich braucht es diesen Druck, damit diese unendliche Geschichte doch noch Chance auf einen versöhnlichen Abschluss hat. (S. Sch.)
Gestern begrüßte Bezirksbürgermeister Andreas Geisel in einer Presserklärung die Aussicht auf Erweiterung des Spielraums der bezirklichen Sachausgaben um 50 Millionen Euro. Demgegenüber führen die Ankündigungspolitik des SPD/CDU - Senates bei der Fraktion DIE LINKE in der BVV-Lichtenberg ebenso zu erheblichem Unverständnis wie die dabei vermittelte Euphorie des SPD-Bürgermeisters.
Dazu Michael Grunst, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion:
„50 Millionen mehr sind immer noch 60 Millionen zu wenig für die Berliner Bezirke! Ich fordere Bürgermeister Geisel auf, sich nicht abspeisen zu lassen. Personal- und Sachkosten fallen zu 100 % an, Rechnungen und Gehälter können nicht mit 45 % bezahlt werden. Anstelle parteipolitischer Deals erwarten wir vom SPD-Bürgermeister Geisel die einhundertprozentige Wahrnehmung Lichtenberger Interessen!
Jetzt ist der Entwurf des Haushaltsplanes 2012/2013 zügig vorzulegen. An dessen Auswirkungen wird sichtbar sein, ob es einen Grund für Freude gibt“.
Heute Morgen haben Gesine Lötzsch und Sebastian Schlüsselburg gemeinsam mit vielen GenossInnen 300 Weihnachtsgrüße am S- und U-Bahnhof Lichtenberg (Ausgang Siegfriedstraße) verteilt. In den roten Tüten waren u.a. leckere Lebkuchen, etwas politische Lektüre und Gesines Neujahrskarte mit dem alljährlichen Gewinnspiel.
Bewegung im Bezirk…
…hat die Fraktion der LINKEN mit der 3.Tagung der BVV verursacht. Regelmäßige Baufortschrittskontrollen unter Bürgerbeteiligung vor Ort kündigte der neue Stadtentwicklungs-und Umweltstadtrat Wilfried Nünthel (CDU) als unmittelbare Schlußfolgerung aus dem von seinem Vorgänger Andreas Geisel verursachten Baumsterben am Ober-und Orankesee an. Die mit den Drucksachen DS 0033/VII, DS 0036/VII und 0037/VII zur Beförderung des sozialen Mietwohnungsbaus in Lichtenberg gestarteten Initiativen der LINKEN werden die Agenda der nächsten Monate in den Ausschüssen und Bezirksamtsressorts bestimmen. Unter Erklärungszwang bleibt Bezirksbürgermeister Andreas Geisel wegen seiner Personalpolitik, obgleich er die unmittelbar vor der Tagung in einer Presserklärung der Linken erhobenen Vorwürfe zunächst pauschal zurückwies. (J.P.)
Weitere Infos unter www.die-linke-lichtenberg.de/bvv_fraktion/
Der Fraktion DIE LINKE liegen Informationen vor nach denen der für Personal zuständige Bezirksbürgermeister, Herr Andreas Geisel (SPD) in den unmittelbaren Bereichen des Bürgermeisters und der Bezirksstadträte eine Reihe von personellen Neu- und Umbesetzungen vorgenommen hat.
Diese Entscheidungen sind nicht nur in der Belegschaft des Bezirksamtes höchst umstritten. Es wird befürchtet, dass Stellen nach Parteibuch und nicht nach Qualifikation besetzt wurden.
Vor diesem Hintergrund fordert die Fraktion DIE LINKE Aufklärung. „Natürlich hat jeder der Stadträte das Recht auf eine persönliche Auswahl bei Stellenbesetzungen der persönlichen Referenten.“ so Michael Grunst, Sprecher für Haushalt und Personal der Fraktion DIE LINKE in der BVV-Lichtenberg, Mitglied des Hauptausschusses und Einreicher der Kleinen Anfrage.
„Es darf jedoch nicht dazu führen, dass der Anschein von Parteibuch-Mentalität bei Besetzungsverfahren von führungsnahen Positionen entsteht. Auswahlverfahren müssen hinreichend durchgeführt werden. Als alleiniges Stellenbesetzungskriterium akzeptiert die Fraktion DIE LINKE: Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung. Zu klären ist auch, wie erstmalig im Bezirksamt Lichtenberg umgesetzte Außeneinstellungen bei persönlichen Referenten der Bezirksstadträte gegenfinanziert werden sollen. Angesichts des zu erwartenden Personalabbaus in der Lichtenberger Verwaltung hält die Fraktion DIE LINKE diese Außeneinstellungen für zweifelhaft.
DIE LINKE sieht dringenden Aufklärungsbedarf, inwieweit hier sach- und ordnungsgemäße Verfahren bei der Neubesetzung von Referentenstellen der Bezirksstadträte angewandt worden sind. Gleiches gilt für die Leitung der Lichtenberger Pressestelle des Bezirksamts Lichtenberg. Hier bestehen Zweifel, ob mit der gebotenen rechtlichen Sorgfalt diese Stelle neu besetzt wurde.“
Ansagen
Ob Berl 8-10, Ahrenshooper Straße 5, Gensinger Straße 60 oder die KULTschule Sewanstraße 43. Das sind einige der angesagten Adressen künftiger KITA- Standorte, die mit Hilfe der Lichtenberger LINKEN dem Nachwendeabriß entzogen blieben und erneuter Nutzung für Kinderbetreuung zugeführt werden können. Zu den seit 2006 bereitgestellten 500 Kita-Plätzen im Bezirk kamen allein in diesem Jahr noch einmal 423. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Stadtrat für Bürgerdienste, Ordnungsangelegenheiten und Immobilien Dr. Andreas Prüfer stellte Christina Emmrich als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Jugend und Gesundheit am 14. Dezember der Presse (Foto) ihre Pläne vor. Neben den 25 angesagten Adressen, die in bezirklicher Verantwortung realisierbar sind , werden Anforderungen an Senat und Kita-Trägereinrichtungengestellt. Damit in Zukunft Kita-Plätze für 80 Prozent aller null- bis unter sechsjährigen Kinder bereit stehen können, sind noch einmal mehr als tausend Kita–Plätze und bis 100 neue qualifizierte Erzieher notwendig. (J.P.) http://www.die-linke-berlin.de/bvv_fraktion/
Wie geht es weiter mit den Gemeinschaftsschulen in Berlin? Werden auch weiterhin jährlich zwei bis drei neue Projekte starten? Welche Unterstützung erhalten die bestehenden Gmeinschaftsschulen vom Senat und den Bezirken? Diese Fragen beschäftigen viele Eltern, Lehrer und Schüler. Die Koalitionsverneinbarung von SPD und CDU widmet der Gemeinschaftsschule nur wenige Sätze. Immerhin sollen die bestehenden Gemeinschaftsschulen erhalten bleiben. Außerdem soll es grundsätzlich die Möglichkeit geben sich auch weiterhin für die Pilotphase bewerben zu können. Soweit so gut. Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass warme Worte allein – zumal in der Bildungspolitik – niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Schulen werden sich nur auf den Weg machen, wenn die pädagogischen und finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Während die Gemeinschaftsschulen unter Rot-Rot mit Investitionsmitteln, Fortbildungsbudgets, einer wissenschaftlichen Begleitung und einer gewissen Ausstattungsverbesserung rechnen konnten, findet sich im aktuellen Koalitionsvertrag keine belastbare Finanzierungsaussage. Und auch in der Zählgemeinschaftsvereinbarung von SPD, CDU und Grünen in Lichtenberg gibt es nichts konkreteres als Absichtsbekundungen.
DIE LINKE bleibt bei der Unterstützung der bestehenden und möglicherweise neu hinzukommenden Gemeinschaftsschulen am Ball. Deshalb haben wir in der BVV zwei Kleine Anfragen an die SPD-Bildungsstadträtin gestellt. Als erstes möchten wir wissen, welche Mittel der 1. Gemeinschaftsschule Lichtenberg für Investitionen zur Verfügung stehen und wie das Bezirksamt die Schule in der Zukunft zu unterstützen gedenkt. Schließlich fragen wir danach, was das Bezirksamt in den vergangenen fünf Jahren konkret mit welchem Erfolg unternommen hat um auch im Altbezirk Lichtenberg eine Gemeinschaftsschule zu etablieren und mit welchen konkreten Maßnahmen dieses Ziel jetzt vorangetrieben werden soll.
Wir sind gespannt und hoffen auf eine ausführliche Beantwortung durch das Bezirksamt. (S. Sch.)
Rechtzeitig zum 150. Geburtstag Karl Legiens (1861-1929) wiederhergestellt werden konnte die entwendete Grabtafel des großen deutschen Gewerkschaftsführers in der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. „ Auf der Stahltafel, wiedererstand Karl Legiens Schriftzug 1: 1 “, teilt Prof. Jürgen Hofmann, Initiator und Vorstandsmitglied des „Förderkreises Erinnerungsstätte der deutschen Arbeiterbewegung Berlin-Friedrichsfelde e.V.“ mit. „ Dankenswerterweise hat der DGB - Vorstand die Finanzierung übernommen.“ Am 1. Dezember ehrten neben dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer auch Klaus Ernst, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, Karl Legien und dessen Weggefährtin Emma Ihrer (1857-1911)
Steinhaus lädt wieder ein
Seit 1. Dezember kann Johannes Falk, der Leiter des Caritas Kinder-und Jugendzentrums Schulze-Boysen-Straße 10 in die sanierte Jugendfreizeiteinrichtung Steinhaus einladen. „Den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Frankfurter Allee Süd steht nun ein wesentlich schöneres und funktionaleres Gebäude als bisher zur Verfügung“, so Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Christina Emmrich (Die Linke). Unter Verantwortung der Linken im Bezirksamt ist das inzwischen 80 –jährige charmante Haus seit 2008 komplett vom Dachstuhl über Dachdeckung, Heizungsanlage, Fenster und Außentüren bis hin zur Fassade saniert worden. Insgesamt wurden 319.000 Euro eingesetzt. 230.000 Euro stammen aus Fördermitteln des Programms Zukunftsinitiative Stadtteil, Teilprogramm Stadtumbau Ost der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und 89.000 Euro aus bezirklichen Bauunterhaltungsmitteln. (J.P)
Christina Emmrich und Mitglieder des Bezirksvorstandes und der BVV-Fraktion auf dem Lichtenberger Lichtermarkt rund ums Rathaus.
Vorgestern habe ich diese anonyme Postkarte an meine Privatadresse geschickt bekommen. Sie besteht aus Zeitungskopien und Ausschnitten die fast ausnahmslos von “tödlichen Kugeln”, “Totschlags in zwei Fällen”, “Sig Saur Pistolen” und “Tödlicher Streit” handeln. Offenbar haben auch andere Genossinnen und Genossen derartige Postkarten erhalten, obgleich die Ausschnitte dort z.B. von Papst Johannes Paul I handelten.
Ich werde die Angelegenheit heute der Polizei melden. Möglicherweise handelt es sich dabei nur um einen Spinner, der es auf Politiker der LINKEN abgesehen hat. Ich kann aber auch einen möglicherweise rechtsextremen Hintergrund nciht ausschließen. In meinem Lichtenberger Wahlkreis, in dem ich mich auch im Wahlkampf persönlich sehr stark antifaschistisch engagiert habe, wohnen einige braune Faschichten. Meine Frau und ich wurden schon des öfteren fotografiert und auch videographiert.
Eines ist in jedem Fall klar: Wir LINKE lassen uns nicht einschüchtern – von niemanden. Wir werden auch weiterhin konsequent gegen jede Form von Rechtsextremismus, Faschismus und Rassimus vorgehen! (S.Sch.)
Sie sind die Garanten dafür, dass auch künftig nicht durch die Blume gesprochen wird, weder innerhalb noch außerhalb des neuen Lichtenberger Bezirksamtes: Christina Emmrich und Dr. Andreas Prüfer. Informieren Sie sich weiter über die gestrige 2. Tagung der BVV unter http://www.die-linke-lichtenberg.de/bvv_fraktion/
Impressionen von der Dankeschönfeier für aktive Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer für DIE LINKE in Lichtenberg. (K.P.)
Der Bürgerhaushalt 2013 in Berlin-Lichtenberg brachte eine Rekordbeteiligung.
Der letzte Votierungsabschnitt für den 7. Lichtenberger Bürgerhaushalt, die Haushalteabstimmung, endete am 31. Oktober. Etwa 10.500 Lichtenberger/innen beteiligten sich am Internetdialog, an der Haushalteabstimmung und am Stadtteildialog. Das ist eine Steigerung von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den beiden Vorjahren lagen die Beteiligungszahlen bei ca. 8.000 Teilnehmern/innen. An der Votierung über alle drei Abstimmungswege (Internetvotierung, Votierungstag und Haushalteabstimmung) haben 6.236 Bürger/innen teilgenommen, eine Steigerung von 60 Prozent zum Vorjahr. „Die Zahlen zeugen vom wachsenden Interesse der Bürger/innen, an der Gestaltung des Gemeinwesens in Lichtenberg mitzuwirken. Sie bestätigen auch“, so Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, „ dass wir vor nunmehr acht Jahren den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Die zusammengefassten TOP- Vorschlagslisten werden im Dezember an die Bezirksverordnetenversammlung zur Beratung übergeben.
Erwartungsgemäß haben sich Grüne und CDU Lichtenbergs am 24.10. für eine Zählgemeinschaft zur Wahl des SPD-Kandidaten Andreas Geisel zum Bezirksbürgermeister ausgesprochen. Dies haben sie in einer mehrseitigen Vereinbarung über kommunalpolitische Zusammenarbeit festgehalten. Inhaltlich enthält das Papier nichts Neues und es bedeutet stellenweise für Lichtenberg einen Rückschritt.
Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Christian Petermann:
„Die Zählgemeinschaft startet ideen- und konzeptionslos. Die Vereinbarung ist ein Ideenklau aus der letzten Wahlperiode. Es scheint als wollen SPD, CDU und Grüne sich auf der jahrelangen Arbeit der LINKEN im Bezirksamt und von Christina Emmrich als
Bürgermeisterin ausruhen.“
Die Vereinbarung der Zählgemeinschaft umfasst folgende Punkte. Hier wird deutlich, dass tatsächlich nichts Neues beschlossen wurde.
Der Bürgerhaushalt soll durch eine Arbeitsgruppe der drei Parteien überarbeitet werden. Das ist gegenüber dem bisherigen Verfahren ein Rückschritt. DIE LINKE hält an dem Begleitgremium fest, in dem vor allem Vertreter der Lichtenberger Bevölkerung ihre Vorschläge eingebracht haben.
Die Aussagen zum Bezirkshaushalt beantworten nicht die drängende Frage wie bei steigenden Kosten bspw. für Hilfen zur Erziehung mit den sinkenden Finanzzuweisungen durch das Land Berlin umgegangen werden soll.
Mit den Stimmen der LINKEN wurde in der Investitionsplanung bereits im März die Schaffung neuer Grundschulplätze vereinbart. Über diesen Beschluss gehen CDU,SPD und Grüne nicht hinaus.
Bereits jetzt sind 1.200 neue Kitaplätze in der Vorbereitung und werden bis Ende 2012 zur Verfügung stehen. Hinter dem bleibt die Zählgemeinschaft zurück, Zahlen zur Schaffung neuer Plätze werden nicht genannt.
Die Forderung nach einem Passivhausstandard bei bezirklichen Immobilien ignoriert die Realität. Schulen müssen sich oftmals zwischen der Sanierung von Toiletten oder neuen Fenstern entscheiden. Für ökologische Luxussanierungen ist gar kein Geld vorhanden.
Es soll ein „globus SB-Warenhaus“ an der Landsberger Allee gebaut werden. Damit ignoriert die Zählgemeinschaft das Ergebnis eines Bürgerentscheides vom März 2010 bei dem über 60% der Abstimmenden das Vorhaben abgelehnt haben.
Mieter sollen durch einen Runden Tisch „Mieterschutz“ vor Preissteigerungen geschützt werden. Bereits seit 2010 gibt es einen Runden Tisch „Wohnungspolitik in Lichtenberg“, auch dies ist also keine neue Idee.
Beim Thema Sicherheit will die Zählgemeinschaft den Sicherheitskonvent fortführen. Dieser öffentliche Gesprächskreis wurde vor mehreren Jahren durch Christina Emmrich ins Leben gerufen.
Die Zählgemeinschaft will einen Denkort für die Geschichte der Arbeitshäuser in Rummelsburg einrichten. Dies hat die BVV auf Initiative der LINKEN bereits im Mai 2011 beschlossen.
Am 29.September konstituierte sich die Fraktion DIE LINKE für die VII. Wahlperiode der BVV Lichtenberg von Berlin. Ihr gehören 11 Frauen und 9 Männer an (s. 18. September 2011 auf dieser Seite).
Der bisherige Fraktionsvorstand wurde als amtierender Fraktionsvorstand beauftragt , zeitweilig die weiteren Geschäfte zu übernehmen.
Unmittelbar nach der Konstituierung stellten sich Mitglieder der Fraktion im Rathaus dem Fotografen. (J.P.)
Montag, 26. September 2011
Die stellvertretende Bezirksvorsitzende der Partei DIE LINKE. Lichtenberg Evrim Baba-Sommer erklärt:
Auf die Geschäftsstelle der LINKEN. Lichtenberg in der Alfred-Kowalke-Straße ist in der Nacht zum Sonntag ein Anschlag verübt worden. Die unbekannten Täter bewarfen die Fensterscheiben mit Farbbeuteln, die mit Teer gefüllt waren. Eine Scheibe wurde zerschlagen. Auf dem Gehweg hinterließen sie einen Schriftzug, der sich auf den kürzlich vom Innenminister verbotenen rechtsextremen Gefangenenhilfsverein „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene“ (HNG) bezog. Die LINKE. Lichtenberg verurteilt diesen Anschlag aufs Schärfste! Er stellt einen neuen Höhepunkt in einer Reihe von Anschlägen von Tätern aus der rechtsextremen Szene dar. Jüngst wurden in Lichtenberg mehrere Denkmäler für Opfer des NS-Terrors mit Teer geschändet.
Unsere gewählten BVV- Mitglieder
1 Emmrich, Christina 1948 Messtechnikerin - stellv. Bezirksbürgermeisterin
2 Petermann, Christian 1980 Dipl. Politologe
3 Framke, Katrin 1960 Master of Arts
4 Dr. Prüfer, Andreas 1958 Dipl. Ing. oec. - Bezirksstadtrat
5 Görsdorf, Ingeborg 1949 Finanzsachbearbeiterin
6 Räßler-Wolff, Michael 1965 Schriftsetzer
7 Klein, Hendrikje 1979 Dipl. Verwaltungswirtin
8 Bosse, Rainer 1950 Dipl. Ing. oec.
9 Zimmer, Kerstin 1971 Dipl. Verwaltungswirtin
10 Dr. Hofmann, Jürgen 1943 Dipl. Lehrer, Historiker
11 Ott, Anja 1982 Arzthelferin
12 Grunst, Michael 1970 Dipl. Verwaltungswirt
13 Behrend, Tatjana 1956 Kulturwissenschaftlerin
14 Tietze, Daniel 1977 Dipl. Verwaltungswissenschaftler
15 Seidel, Katja 1977 Dipl. Soziologin
16 Fischer, Peter 1961 Zerspannungsfacharbeiter
17 Feustel, Maja-Helen 1951 Dipl. Mathematikerin
18 Niedworok, Michael 1979 Student
19 Weitling, Petra 1956 Binnenhandelsökonom
20 Müller, Dagmar 1947 Dipl. Ing. oec.
nachgerückt:
21 Magdo, Janneh 1984 Dipl. Pädagogin
22 Wolf, Norman 1979 Dipl. Verwaltungswirt
Bezirksstadtrat Michael Raeßler- Wolff sprayt in der Herzbergstraße/Ecke Weißenseer Weg den Namen "Tube" an die Außenmauer des soeben eröffneten gleichnamigen Jugendklubs. Er entstand im ehemaligen Fußgängertunnel unter dem Weißenseer Weg und ersetzt den bisherigen BBC (Berhard-Bästlein-Club). Damit findet die in der auslaufenden Wahlperiode von der LINKEN. erfolgreich gestaltete Übertragung von Jugendfreizeiteinrichtungen an Freie Träger ihren baulichen Abschluß. Der Klub bietet zehn- bis 19-jährigen Jugendlichen auf 340 Quadratmetern Raum für Freizeitaktivitäten. Die Nutzerinnen und Nutzer werden das Erbe des antifaschistischen Widerstandskämpfers Bernhard Bästlein würdigen. Am gleichen Tag wurde der Roederplatzes wiederbenannt. Der Name Roederplatz geht zurück auf Hermann Franz Leo Roeder (geb. 17.10.1856, gest. 09.10.1941) - von 1892 an Gemeindevorsteher, ab 1901 Gemeindevertreter und von 1907 bis 1914 Stadtverordneter von Lichtenberg.Weiter Informationen unter: http://www.die-linke-lichtenberg.de/bvv_fraktion/ (C.Z/J.P.)
Anlässlich des Interessenbekundungsverfahrens der Senatsverkehrsverwaltung zur Beschaffung, Finanzierung und Bereitstellung von Zügen erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:
Das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung betriebene Interessenbekundungsverfahren für neue S-Bahn-Fahrzeuge (Bestellung, Finanzierung, Wartung, Instandhaltung und Bereitstellung) ist in der rot-roten Koalition nicht beschlossen worden und wird von der Berliner LINKEN nicht mitgetragen. Dieses Verfahren ist zwar noch keine Ausschreibung, weist aber in die Richtung einer (Teil-)Privatisierung, die die LINKE Berlin entschieden ablehnt.
DIE LINKE. Berlin steht für eine Stärkung des kommunalen Einflusses auf den Betrieb der Berliner S-Bahn, um zukünftig Wartungs-, Personal- und Beschaffungschaos auszuschließen. Deswegen sprechen wir uns gegen eine Ausschreibung des S-Bahn-Betriebs bzw. von Teilstrecken der S-Bahn aus und befürworten ein Modell der In-House-Vergabe an einen kommunalen Betreiber. Die S-Bahn-Krise hat gezeigt, dass ein externer Betreiber, der unter Renditedruck steht, die erforderlichen Dienstleistungen nicht in der gebotenen Qualität erbringen kann.
Dass die von der SPD geführte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr eine Woche vor der Berliner Wahl ein solches Verfahren einleitet, lässt zweifeln, dass die Beschlüsse des SPD-Landesverbandes zum Thema S-Bahn und öffentliche Daseinsvorsorge tatsächlich Maßstab ihrer Politik sind. Die eigentliche Entscheidung, wie es weiter geht mit der S-Bahn, muss in den Koalitionsverhandlungen nach dem 18. September geklärt werden.
Da sich auch Grüne und CDU für eine Ausschreibung und Privatisierung der S-Bahn aussprechen, ist klar: Wenn die SPD mit Grünen oder CDU koaliert, wird die Zerschlagung der S-Bahn bevorstehen. Die Linke ist die einzige Partei, die zuverlässige Leistungen der S-Bahn nicht privaten Renditeinteressen unterordnen will.
Am 8. September 2011 wurde vor der Grundschule am Roederplatz, Bernhard-Bästlein-Straße 22, 10367 Berlin ein Gedenkort für die mutigen Lichtenbergerinnen Ida Jauch, Emma Harndt und Maria Schönebeck und für den Rundfunk- und Fernsehunterhalter Hans Rosenthal eingeweiht. Die drei couragierten Frauen versteckten in der ehemaligen Kleingartenkolonie »Dreieinigkeit«, die sich hier bis 1960 befand, Hans Rosenthal von 1943 bis zur Befreiung durch die Rote Armee. Auf dem Foto von links nach rechts: Lala Süsskind - Vorstandsvorsitzende, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Katrin Framke - Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste, Traudl Rosenthal - Witwe von Hans Rosenthal, Gert Rosenthal - Sohn von Hans Rosenthal, Christina Emmrich- Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg. (D.F.)
Wie gestern am 7. September 2011 bekannt wurde, ist die Jugendkunstschule in Berlin-Hohenschönhausen Opfer eines Einbruchs geworden. Dabei entstand ein Sachschaden von 4.500 €. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der BVV Berlin-Lichtenberg Christian Petermann: "Der Einbruch ist bedauerlich und empörend, weil damit nicht nur der Träger ALBUS e.V. geschädigt wurde, sondern auch weil damit die Kinder- und Jugendarbeit der Jugendkunstschule bedroht ist. Die Fraktion DIE LINKE hofft, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden und wird mit einer Spende in Höhe von 100 € mithelfen, den Schaden zu beheben."
P.S. Der Bezirksvorstand Lichtenberg der LINKEN hat beschlossen, sich ebenfalls an den Reparaturkosten zu beteiligen. (W.S.)
Nach 14 monatiger Bauzeit wurde am 7. September 2011 das „Haus der 2 Türen“ in der Gensinger Straße 56a in Friedrichsfelde –Nord eröffnet. Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich (DIE LINKE.) und Staatssekretärin Hella Dunger-Löper (SPD) durchschnitten um 17.13 Uhr das rote Band.
Das von der Lichtenberger LINKEN. initiierte Projekt ist mit 1.210.000 € aus dem Programm Stadtumbau Ost und aus Ressourcen des Bezirksamtes Lichtenberg finanziert worden. Den Klub "Orange Flip" betreiben die Jungen HumanistInnen , Hausherr des zweiten Gebäudeteils „Falkenburg“ ist die traditionell am Standort verwurzelte Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken. (J.P.)
Weiter Infos finden Sie unter: http://www.die-linke-lichtenberg.de/bvv_fraktion/blickpunkt/
Großer Bahnhof in Hohenschönhausen…
…titelte die Berliner Zeitung vom 06.September über die neue Produktionsstätte, die am Vortag in der Gehrenseestraße von der Stadler –Verkehrstechnik Pankow für Straßenbahnwagen eigeweiht worden war. „Gedrückt haben den Knopf alle drei gemeinsam“ heißt es in dem Artikel. Auf dem beigebrachten Foto allerdings waren nur zwei der Eröffner zu finden- die Bezirksbürgermeisterin wurde versteckt. (Auszug Pressespiegel v.06.09.11). Wahre Fotos vom Ereignis allerdings stellen klar, wer im Bezirk wirklich die Hand drauf hat, wenn es um kommunale Entwicklung geht. Insgesamt 120 Arbeitsplätze werden am ehemaligen Standort des Betonplattenwerkes geschaffen. Das Unternehmen lobte den Bezirk ausdrücklich ob seiner Offenheit für Investoren und die zeitnahe Bearbeitung erforderlicher Genehmigungen. (J.P.) ( v.lks. n.r : Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, Wahlkämpfer Wowereit, Geschäftsführer (Foto.W.Ambrasat)
Der Landesvorsitzende Dr. Klaus Lederer, Bezirksverordnete der LINKEN und Mitglieder des Lichtenberger Bezirksvorstandes traten am Sonnabend, dem 27. August, beim Rummelsburger Wasserfest zum Wettstreit um den Drachenbootcup der Bürgerhilfe an. Auch wenn hart um Sieg und Platz gepaddelt wurde - entscheidend war das Mitmachen und das Erlebnis, dass gemeinsame Anstrengungen zusammenschweißen. (W.S.)
Gestern früh bemerkte das Team der Kita “Pusteblume” im Weitlingkiez schändliche Nazi-Schmierereien an der Gebäudefassade. Nachdem die Polizei den Tatort fotografierte wurden sie entfernt. Katrin Lompscher, Michael Grunst und Sebastian Schlüsselburg besuchten die Kita noch am selben Tag um sich ein Bild vor Ort zu machen. Sie sprachen mit den Erzieherinnen und versicherten Ihnen, dass DIE LINKE und die vielen zivilgesellschaftlichen Akteure im Weitlingkiez hinter der Einrichtung stehen. Anschließend hängten sie eines unserer Anti-Nazi-Plakate im Umfeld der Kita auf. Kein Fußbreit den Faschisten! (S. Sch.)
Der Tagesspiegel widmet sich in seiner heutigen Ausgabe unserem schönen Bezirk Lichtenberg-Hohenschönhausen. Darin kommt u.a. unsere Genossin Jenny Wolf zu Wort. Sie spricht über ihre Heimat, räumt dabei u.a. mit Vorurteilen auf, die immer noch von der SPD kultiviert werden und berichtet von ihrem vielfältigen sozialen Engagement im Bezirk.
Nur eines ist aus Jenny Wolf nicht rauszukriegen: Wo ihre tägliche Laufstrecke liegt. Perfekt soll sie sein und komplett im Wald versteckt. „Sonst kommen noch mehr Leute dorthin, und es ist sowieso schon so voll“, sagt sie und lächelt entschuldigend. Wenn es nicht gerade um ihre Joggingrunde geht, ist die 32-jährige Eisschnellläuferin auskunftsfreudig. Wer sie beim Bäcker trifft oder im Supermarkt, darf sie getrost ansprechen und um ein Autogramm bitten – oder um einen Tipp, wie sich Schlittschuhe am besten pflegen lassen. „Wenn die Leute am Sport interessiert sind – kein Problem.“
Jenny Wolf lebt seit zehn Jahren im Bezirk, zunächst in der Herberge des Sportforums Hohenschönhausen, seit einigen Jahren in der eigenen Wohnung.
Lichtenberg kennt die Sportlerin seit ihrer Kindheit, ihre Mutter ist hier geboren, ihre Oma wohnte in Friedrichsfelde, direkt gegenüber dem Tierpark. Seit ihrer Kindheit, als Jenny Wolf mit ihrer Oma oft im Tierpark unterwegs war, hat sich Lichtenberg enorm verändert. Andere Häuser, neue Einwohner, viele Einkaufscenter – das Ringcenter, die Möllendorffpassagen, das Einkaufszentrum an der Landsberger Allee. Das Ringcenter schätzt auch Jenny Wolf als Einkaufsmöglichkeit. Gerne und häufig kaufe sie auch in den vielen kleinen russischen und vietnamesischen Kiezläden ein. „An diesen Läden merke ich, dass der Bezirk immer multikultureller wird“, sagt sie. Tatsächlich ist der Anteil von Menschen nichtdeutscher Herkunft in Lichtenberg mit rund 15 Prozent höher als in den übrigen Ostbezirken.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
www.tagesspiegel.de/berlin/weit-mehr-als-platte/4523534.html
Direkt im Anschluss zum Kiezspaziergang im Fennpfuhl besuchten Christina Emmrich und Sebastian Schlüsselburg das Kita-Sommerfest ‘Magdalena’ im Wohngebiet Frankfurter Allee Süd. Dort genossen sie nicht nur das gute Wetter, die Bühnen-Show und hervorragendes Lamm-Schaschlick. Mit Regina Lux-Hahn wurde sich über die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit im Kiez ausgetauscht. Nicht nur in der ‘Magdalena’, sondern auch im Steinhaus, das u.a. mit der Kinderoper ein über den Bezirk hinausweisendes Projekt geschaffen hat. Sebastian Schlüsselburg informierte sich auch über die beiden Projekte gegen Schuldistanz und versprach sich als Bildungsexperte der LINKEN bald ein genaueres Bild über die Arbeit und mögliche Probleme zu machen. (S.Sch.)
Heute starteten die Bürgermeisterin Christina Emmrich, Stadtrat Dr. Andreas Prüfer und der Direktkandidat für Alt-Lichtenberg, Sebastian Schlüsselburg ihren Kiezspaziergang beim Infostand am Storkower Bogen. Andreas Prüfer informierte die 30 Anwohnerinnen und Anwohner u.a. darüber, dass die Postbankfiliale nach neusten Informationen geschlossen wird. Das hat der neue Eigentümer der Postbank, die Deutsche Bank, so entschieden. Die Postdienstleistungen (Briefe, Pakete etc.) wird nahtlos durch den Lottoladen übernommen, so dass immerhin keine Versorgungslücke für die Anwohner entsteht.
Am Anton-Saefkow-Platz kamen wir sowohl über das Polikum, als auch über die Umgestaltung des REWE-Marktes und der alten Kaufhalle, für die noch ein neuer Name gesucht wird, ins Gespräch. Christina Emmrich nutzte gleich die Gelegenheit und stattete der neuen Bar am Platz einen Besuch ab. Auch sonst wurden viele Hinweise und Vorschläge der Anwohner notiert. Wir arbeiten dran und werden über die Fortschritte informieren. Wie immer nutzten auch viele Passanten die Gelegenheit mit der Bürgermeisterin zu sprechen oder ihr einfach nur die Hand zu schütteln. (S.Sch.)
Der Kiez „Gensinger Viertel“ wird im Jahre 2013 seinen 30. Jahrestag feiern.
Im Auf und Ab der Kiezentwicklung soll im Jahr 2013 das Wohngebietszentrum auf dem Koggeplatz ein neues Gesicht erhalten. Gerade auf diesen Platz hatte „DIE LINKE“ am 9.August zu einem Bürgerforum unter freien Himmel eingeladen. Rund 50 Bürger waren der Einladung gefolgt. Darüber hatten 23 Bürger, weil sie nicht anwesend sein konnten, ihre Vorstellungen auf einer Antwortpostkarte niedergeschrieben. Also eine gute Ausgangsbasis für eine lebendige Aussprache mit der Senatorin Katrin Lompscher, der Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, dem Sprecher des Kiezbeirates Helmut Hahn, dem Bezirksverordneten und Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses Peter Fischer und dem Investorvertreter Herr Kutzner-Gabriel.
Man könnte sagen, eine geballte Ladung von Kompetenz und neugierigen Bürgern mit einer eigenen Meinung. Der Investor war auch derjenige, der einen Ca-Zeitablauf, bis zu dem oben genannten Kiezjubiläum, vorgegeben hatte. Die übergroße Mehrheit der Wortmeldungen unterstützte das Vorhaben erneut. Es wurde nicht nur über den beabsichtigten Abriss der Altbauten, dem Neubau und seine Größenordnung, die Verkehrsanbindung, den Schulweg der Kinder u.v.m. erfragt, sondern u.a. über den Erhalt des Koggebrunnens, des Keramikflieses am Dienstleistungswürfel , über Erholungsplätze und Sichtachsen gesprochen. Unterm Strich: Bürger, Politik und Verwaltung haben an diesem Beispiel ihre Dreieinigkeit unter Beweis gestellt und damit ihre Wahlentscheidung gefestigt bzw. gut vorbereitet. (H.H.)
Mit Empörung reagierten die ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von ganz jung bis älter - des antfaschistischen Kiezspzierganges des Bezirksamtes am 6. August durch den Weitlingkiez auf die feigen Angriffe von Neofaschisten auf Erinnerungsorte und das Interkulturelle Begegnungszentrum in der Münsterlandstr. Beim anschließenden Treffen in den wieder geöffneten Räumen des Interkulturellen Zentrums Münsterlandstraße waren sich alle Teilnehmer, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit und poltischen Verortung, einig: der Weitlingkiez und ganz Lichtenberg bleiben Orte der Demokratie und Toleranz, für Rechtsextremisten und Rassisten ist hier kein Platz. Unter den Teilnehmern auch Senatorin Katrin Lompscher, Direktkandidatin im Wahlkreis 5, Evrim Baba-Sommer, Direktkandidatin im Wahlkreis 1, Bezirksstadträtin Katrin Framke und weitere BVV-Kandidaten. (B.S.)
Heute Nachmittag trafen sich fast 40 Anwohnerinnen und Anwohner des Wohngebietes Frankfurter Allee Süd zum Kiezspaziergang. Auf der Route erklärten unsere Bürgermeisterin Christina Emmrich und der Wirtschaftsstadtrat Dr. Andreas Prüfer, was was für das Wohngebiet noch geplant ist bzw. an welchen Stellen noch Probleme aus dem Weg geräumt werden müssen. Gleichzeitig äußerten die Bürger viele Ideen zur weiteren Gestaltung des Wohngebietes, bspw. die Pflege der Parkbänke in den Grünanlagen. Diese und andere Punkte nahmen sich Frau Emmrich und Herr Prüfer sogleich auf den Zettel.Viel Unmut gab es über den zumindest geplanten Bau der A100 mitten durch das Wohngebiet. Sollte sich die SPD im Streit um die aktuelle Verlängerung bis zur Elsenbrücke durchsetzen wird das wohl auch die Vorentscheidung für die weitere Verlängerung sein, so die Befürchtungen der Anwohner. Genau zu diesem Thema lädt DIE LINKE deshalb alle Anwohner zur Veranstaltung “Lebensqualität passé?! – Was bedeutet der Weiterbau der A100 für den Kaskelkiez und das Wohngebiet Frankfurter Allee Süd?” am 22. August um 18 Uhr in die Kiezspinne ein." (S.Sch)
Lichtenberger Kita-Offensive nimmt Fahrt auf
500 neue Kita-Plätze entstanden seit 2009 in Lichtenberg, 400 weitere sind geplant
Lichtenberg ist auf dem Weg zu einem kinder- und familienfreundlichen Bezirk. Immer mehr Familien, immer mehr Kinder leben hier. In Lichtenberger Kitas werden etwa 9 500 Kinder betreut. Das entspricht einer Betreuungsquote von annähernd 70 Prozent. Im Berliner Vergleich ist dies herausragend – im bundesweiten Vergleich sowieso. Im Lichtenberger Haushaltsplan 2011 stehen 76,8 Millionen Euro für Kita-Betreuung zur Verfügung - gut investiertes Geld.
Zukünftig sollen Kita-Plätze für 80 Prozent aller null- bis unter sechsjährigen Kinder bereit stehen. Nach dem entsprechenden Beschluss des Jugendhilfeausschusses im Jahre 2009 startete der Lichtenberger Stadtrat für Familie, Jugend und Gesundheit, Michael Räßler-Wolff (Die Linke), gemeinsam mit freien Trägern und dem Kita-Eigenbetrieb Nordost eine Kita-Offensive. Fördermittel des Bundes und des Landes werden genutzt, um Kitas zu sanieren und neue Plätze zu schaffen. Hierzu zählen das Umwelt-Entlastungsprogramm, das Bundesprogramm zur Schaffung von Krippen-Plätzen (0-3 Jahre), das Konjunkturpaket und nicht zuletzt Stadtumbau-Ost-Mittel.
Die Kita-Offensive ist ein Erfolg. Seit 2009 wurden über 500 neue Plätze für die Jüngsten geschaffen. 2011 wurden bereits rund 150 neue Plätze eingerichtet.
Die Kita-Träger planen für die kommenden Monate weitere 400 Plätze: Die „Kinder im Kiez GmbH - Kitas in Berlin“ beginnt am 1. September mit dem Bau eines Erweiterungs-Gebäudes auf dem Kita-Grundstück Erieseering. Ein weiterer Neubau folgt an der Kita Ribbecker Straße. Das schafft 200 neue Plätze. Der Verein für ambulante Versorgung wird Am Berl 8-10 neue Kita-Plätze für 160 Kinder einrichten. Die Kita Wolkenschaf wird 30 neue Plätze in der Sewanstraße 43 schaffen.
Darüber hinaus wird die Volkssolidarität im kommenden Jahr in Karlshorst eine neue Kita mit 150 neuen Betreuungsplätzen errichten.
Zur Fortführung der Kita-Offensive sagt Bezirksstadtrat Michael Räßler-Wolff: „Die qualitativ sehr guten Angebote unserer Kitas werden von den Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern gut angenommen. Dazu trägt auch die neu geschaffene Beitragsfreiheit bei. Gemeinsam mit freien Trägern und dem Kita-Eigenbetrieb werden wir an der Schaffung weiterer Kita-Plätze arbeiten. Ich unterstütze die Forderung des Lichtenberger Kita-Fachtages, auf Landesebene in den kommenden Jahren die vielfältigen Fördermittel für den weiteren Ausbau der Kitainfrastruktur in Berlin in einem Kitainvestitions- und Sanierungsprogramm zu bündeln.“
Jedes Jahr im Juli verwandelt sich die Lichtenberger Parkaue für einen Tag in ein kleines Kuba – die AG Cuba Sí der LINKEN feierte am 23. Juli gemeinsam mit vielen hundert Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern ihre traditionelle “Fiesta de Solidaridad”. Gutes Wetter und kubanische Rythmen machten diese Fiesta den ganzen Tag über bis in die Abendstunden zu einem echten Erlebnis für Jung und Alt. Von der LINKEN. Lichtenberg waren neben vielen Genossinnen und Genossen u.a. der Fraktionsvorsitzende der BVV-Fraktion Christian Petermann und Sebastian Schlüsselburg, Direktkandidat im Wahlkreis 4/Alt-Lichtenberg vor Ort. (J.M.)
Über 60 Interessierte trafen sich am Sonnabend morgen in der Nöldnerstraße um bei schönstem Wetter einen Kiezspaziergang durch Rummelsburg und den Kaskelkiez zu unternehmen. Eingeladen hatte Frau Bezirksbürgermeisterin Emmrich, die regelmäßig mit ihren Gästen auf diese Art den Bezirk Lichtenberg durchwandert und dabei auf Orte stößt, an denen man sonst achtlos vorbei fährt. Der Startpunkt war der Schrotkugelturm, der 1908 errichtet wurde und, wie der Name schon sagt zur Herstellung von Schrotkugeln diente. Mittlerweile lassen sich seine 38m erklimmen. Wer die 197 Stufen geschafft hat, wurde mit einer herrlichen Aussicht über Berlin belohnt. Katrin Lompscher war mit dabei und führte in den Wartepausen auf den Aufstieg Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Insbesondere die steigenden Mieten sorgten für Gesprächsstoff. Das ist nicht nur ein Thema für die Innenstadtbezirke, sondern auch für Lichtenberg, insbesondere an der Grenze zum Friedrichshain. Nicht umsonst hat DIE LINKE frühzeitig auf das Thema aufmerksam gemacht, und es ist gelungen über eine Bundesratsinitiative und mittels Wohnraumgesetz erste Schritte zu mehr Mietengerechtigkeit zu gehen. In der nächsten Wahlperiode muss jedoch nachgelegt werden. (C.P.)
Mehr als 350 Gäste sind der Einladung der LINKEN. Lichtenberg zum diesjährigen Sommerempfang ins Schloß Friedrichsfelde gefolgt. Sie wurden herzlich von Dr. Gesine Lötzsch, MdB, Bezirksvorsitzende und Christian Petermann, Fraktionsvorsitzender in der BVV Lichtenberg begrüßt. BVV-Vorsteher Raine Bosse und der Geschäftsführer Thomas Ziolko stellten die Fördergemeinschaft Tierpark und Zoo vor. Der Integrationspreis wurde in diesem Jahr an den Völkerball e.V. verliehen. Die Preise der Tombola überreichte Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin. Umrahmt wurde die Veranstaltung von klassischer Musik, dargeboten von einem Streichquartett der Schostakowitsch-Musikschule. (W.S.)
Bürgerbeteiligung - das A und O unserer Bezirkspolitik
Auf diese Maxime versuchte unsere Fraktion auch in der jüngsten Tagung am 23. Juni die Bezirksverordneten der anderen demokratischen Parteien zu verpflichten. So hatte sich der „Kleingärtnerverein Feldtmannsburg e. V “ bereits vor Monatsfrist in einem offenen Brief an die demokratischen Fraktionen um Hilfe gewandt. Lediglich die Linksfraktion in der BVV nahm sich der berechtigen Sorgen der 450 Kleingärtner vor Ort an (Foto) und brachte das Thema in die BVV. Nun werden sich die Verordneten bis zur Augusttagung positionieren müssen. „Bürgerkommune funktioniert anders“ kritisierte der Bezirksverordnete Michael Grunst das– in diesem Falle vom SPD –Bezirksstadtrat zu verantwortende Verwaltungshandeln. Dagegen standen und stehen Bürgerinteressen, Bürgerbeteiligung und Bürgerverantwortung im Mittelpunkt des Wirkens der Linksfraktion wie u.a. auch deren Anträge „Realisierte Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt kennzeichnen“ und „Tierpark-Masterplan öffentlich diskutieren“. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.die-linke-lichtenberg.de/bvv_fraktion/von_bvv_zu_bvv/ (J.P.)
Am Wochenende im Bezirk unterwegs
Auch am vergangenen Wochenende waren unsere Abgeordneten und Bezirksverordneten zahlreich vor Ort im Bezirk vertreten. So trafen sich z.B. Bürgermeister und Senator Harald Wolf sowie Senatorin Katrin Lompscher mit Bürgern beim Frühlingsfest am 17. Juni im Lichtenberger Kulturverein (Foto Harald Wolf am Stand der LINKEN). Auch die Bezirksverordneten Michael Grunst, Jürgen Steinbrück und die Kandidatin Silke Wenk folgten gern der Einladung der Veranstalter. Ob beim beim “run for help” (Foto: Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich (links) und Senatorin Katrin Lompscher (rechts) mit dem mocambiquanischen Botschafter, beim „Triathlon integrale“ am Orankesee oder beim Stolpersteinputzen in Karlshorst (Foto: die Bezirksverordnete Birgit Stenzel mit Putzmitteln „bewaffnet") – auch an diesem Wochenende kaum ein sportlich-politischer oder politischer Höhepunkt mit sportlichem Format, der ohne Kommunalpolitiker unserer Partei stattfand. Lesen Sie auch: http://www.die-linke-lichtenberg.de/bvv_fraktion/vor_ort/ und http://www.christina-emmrich.eu/tagebuch.htm(J.P.)
Gestern fand in der Alten Pfarrkirche auf Einladung der Bürgerinitiative “Licht an im Hubertusbad!” die 1. Hubertusbadkonferenz statt. Die ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hörten zunächst Statements von Birgit Monteiro, den Stadträten Dr. Andreas Prüfer und Andreas Geisel sowie Jürgen Hofmann vom Hupe e.V.Einhellig begrüßt wurde die Wiederherstellung von Öffentlichkeit für das Bad. Tatsächlich ist es in den vergangenen Jahren relativ still um das denkmalgeschützte Bad geworden – auch weil potentielle Investoren aus verschiedenen Gründen immer wieder abgesprungen sind, wie Dr. Prüfer ausführte.Bei möglichen Nutzungsvarianten gingen die Meinungen allerdings schon wieder ein wenig auseinander. Die Bürgerinnen und Bürger machten deutlich, dass sie vor allem eine (Teil-)Nutzung als Bad möchten. Einer möglichen Sanierung z.B. als Luxuswohnobjekt wurde eine klare Absage erteilt. Das sehe ich ganz genauso: Die Initiative, die auch DIE LINKE und ich unterstützen, heißt “Licht an!” und nicht “Mieten hoch”. Das bedeutet nicht, dass potentielle Investoren mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger begegnet werden soll. Es geht aber wohl darum deutlich zu machen, dass es neben einer für einen potentiellen Investor durchaus profitablen Kernnutzung (z.B. im Wellness-, Hotel- oder Therapiebereich) eben auch um die Nutzung als Bad für alle Bürger gehen muss. Die Erfahrung aus eh. Sanierungsgebieten zeigt bei allen Vorteilen eben auch, dass die Mieten anschließend stark gestiegen sind. Als Beispiel sei nur der Kaskelkiez oder der Weitlingkiez zu nennen. Gleichzeitig sind aber die Reallöhne und Renten unter den rot-grünen und schwarz-roten Bundesregierungen gefallen. DIE LINKE kämpft deswegen entschieden gegen steigende Mieten. Da müssen wir gemeinsam mit den Anwohnern im Gebiet Frankfurter Allee Nord in den kommenden Jahren wachsam sein.
P.S.: Da verstehe ich auch nicht die Feststellung von Herrn Geisel, dass nicht die steigenden Mieten, sondern vor allem die Lohnentwicklung das Problem seien. Was spricht denn gegen steigende Löhne UND stabile Mieten? (S.Sch)
Auf Initiative vieler Bürger konnte heute endlich das Denkmal “Rote Kapelle” auf dem Platz vor der Mildred-Harnack-Schule eingeweiht werden. Viele Anwohnerinnen und Anwohner folgten der Einladung des Bezirksamtes, darunter auch unsere Bundestagsabgeordnete und Parteivorsitzende Gesine Lötzsch. An der Feier beteiligten sich auch Schülerinnen der Mildred-Harnack-Schule und verlasen einen sehr bewegenden fiktiven Abschiedsbrief von Mildred Harnack an ihren Mann Arvid. Hans Coppi mahnte in seiner Rede das Gedenken an die Rote Kapelle durch aktiven antifaschistischen Widerstand gegen Umtriebe der NPD, Die Freiheit oder Pro Deutschland lebendig zu halten. Nie wieder Krieg! Nie wieder
Faschismus! (S. Sch.)